Heute ist der 5.05.2026. In der schnelllebigen Welt der Kryptowährungen ist es wichtig, ein Ohr am Puls der Entwicklungen zu haben. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat im Jahresbericht 2025 einige bemerkenswerte Änderungen verkündet, die sowohl die Krypto-Szene als auch die Konsumenten betreffen. Und wow, da gibt es einiges zu berichten!

Die FINMA warnt eindringlich im Jahresbericht vor den Risiken, die im Krypto-Markt lauern. Besonders der Konsumentenschutz steht im Fokus. Während im Vorjahresbericht eher technische Aspekte behandelt wurden, sind in diesem Jahr strategisch-regulatorische Themen auf etwa eineinhalb Seiten angesprochen worden. Es wird klar: Krypto ist nicht als systemisches Risiko zu sehen, sondern vielmehr als eine Angelegenheit des Anlegerschutzes und der Integrität. Das sollte man ernst nehmen, denn beim Kauf, Handel und Transfer von Kryptowährungen gibt es durchaus Gefahren.

Neue Lizenzkategorien und strengere Kontrollen

Und jetzt wird’s spannend: Die FINMA drängt auf neue Lizenzkategorien für Stablecoin-Emittenten und Krypto-Dienstleister. Am 22. Oktober 2025 wurde die Vernehmlassung zum FINIG-Amendment eröffnet, das zwei neue Kategorien vorsieht: Zahlungsmittelinstitut für Stablecoins und Krypto-Institut für diverse Dienstleistungen. Diese sollen Krypto-Finanzintermediäre unter direkte FINMA-Aufsicht stellen. Ja, das wird für viele Anbieter eine echte Herausforderung. Die Botschaft des Bundesrats ans Parlament wird für 2026 oder 2027 erwartet, mit einem Inkrafttreten frühestens 2027. Ein langer Weg!

Die Rückläufigkeit der Anfragen im FinTech- und Krypto-Bereich ist ebenfalls bemerkenswert. Von 104 Anfragen im Jahr 2023 auf nur noch 75 im Jahr 2025 – das zeigt, dass die Branche unter Druck steht. Das könnte auch mit den höheren Compliance-Kosten zusammenhängen, die insbesondere für Startups untragbar sein könnten, wie Ralf Zellweger von Centi anmerkt.

Der Balanceakt zwischen Innovation und Regulierung

Die FINMA verfolgt eine asymmetrische Aufsichtsstrategie: Innovationsfreundlich bei Infrastruktur und tokenisierten Wertpapieren, aber strenger bei Konsumentengeschäften und Stablecoins. Dabei erinnert der FINMA-Chef Stefan Walter daran, dass ein aufsichtsrechtliches Versagen wie im Fall der Credit Suisse nicht wiederholt werden darf. Das ist ein klarer Appell an alle Akteure, sich an die Regeln zu halten. Die Krypto-Branche sieht die neuen Anforderungen jedoch kritisch und vergleicht die FINMA-Maßnahmen mit der restriktiven Haltung der USA. Mathias Ruch von der Swiss Blockchain Federation fordert einen geordneten Prozess.

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Besonders spannend wird es, wenn man bedenkt, dass die FINMA am 12. Januar 2026 die Guidance 01/2026 zur Krypto-Verwahrung veröffentlicht hat. Hierbei wird klargestellt, unter welchen Bedingungen Delegierungen an ausländische Drittverwahrer erlaubt sind. Bei Stablecoins bleibt der Rückzahlungsanspruch unter dem Bankengesetz verbindlich, während anonyme Stablecoins verboten sind. Das ist ein klarer Schritt zur Bekämpfung von Geldwäsche, denn die FINMA sieht wachsende Risiken durch anonyme Transfers im Zusammenhang mit Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die neuen Regelungen auf die Krypto-Landschaft in der Schweiz auswirken werden. Klar ist, dass die FINMA eine Balance zwischen Sicherheit und Innovation finden möchte. Und da sind die Meinungen in der Branche geteilt. Einige glauben, dass die neuen Auflagen die Innovation im Bereich Stablecoins nicht abwürgen werden, während andere warnen, dass die Identifikation von Nutzern den Vorteil von Stablecoins als digitales Bargeld gefährden könnte.

Die kommenden Monate und Jahre werden entscheidend sein für die Zukunft der Krypto-Branche in der Schweiz. Der Dialog zwischen der FINMA und den Akteuren der Branche sollte nicht abreißen, denn nur so kann ein gesundes, dynamisches Umfeld für alle Beteiligten entstehen. Die Herausforderungen sind groß, aber die Möglichkeiten ebenso. Es bleibt spannend!