Heute ist der 11.05.2026, und während sich die Debatten um Stablecoins und deren Regulierung zuspitzen, zeigt sich ein klarer Riss zwischen traditionellen Banken und der aufblühenden Krypto-Welt. Ein besonders lautstarker Kritiker dieser Auseinandersetzung ist Senator Bernie Moreno aus Ohio. Der Republikaner hat eine klare Meinung zur American Bankers Association (ABA), die er als „Bankenkartell“ bezeichnet. Moreno ist frustriert über den Widerstand der Banken, insbesondere in Anbetracht der bevorstehenden Senatssitzung am 14. Mai, wo eine geschlossene Sitzung zum Digital Asset Market Clarity Act von 2025, auch bekannt als H.R.3633, angesetzt ist. In seinen Augen ist der Widerstand der Banken nicht nur unverständlich, sondern auch intellektuell unehrlich.

Die ABA hat Bedenken geäußert, dass die Gesetzgeber die Risiken einer „Stablecoin-Lücke“ nicht ausreichend begreifen. Moreno kontert scharf: Nach der Debatte um den GENIUS Act gibt es für ihn keine solche Lücke. Stattdessen erklärt er, dass Banken die Einlagen ihrer Kunden für eigene Gewinne nutzen, während sie ihnen tiefere Zinsen zahlen als nötig. Ein echtes Dilemma für die Verbraucher, die auf der Suche nach besseren Renditen sind!

Widerstand und Verzögerungen

Die Situation wird noch komplizierter, denn die US-Gesetzgeber bereiten sich darauf vor, den CLARITY Act möglicherweise zu verzögern. Das Ganze ist eine Mischung aus politischen Machtspielen und dem Druck, den Banken auf die Gesetzgeber ausüben. Senator Thom Tillis hat bereits eine Verschiebung der Debatte im Senatsbankenausschuss auf Mai gefordert – ursprünglich sollte alles schon im April auf den Tisch kommen. Man fragt sich, was hier wirklich gespielt wird.

Ein vorgeschlagener Kompromiss könnte passive Renditen auf Stablecoins verbieten, aber Belohnungen für tatsächliche Aktivitäten wären weiterhin erlaubt. Das zeigt, wie tief die Spannungen zwischen der traditionellen Finanzwelt und Krypto-Unternehmen wirklich sind. Banken befürchten, dass die passive Rendite von Stablecoins zu finanziellen Risiken führen könnte. Das klingt fast so, als hätte man Angst vor der eigenen Schattenseite.

Die politische Dimension

Moreno verbindet den Streit um Stablecoins auch mit den Vorwürfen von „Debanking“ in der Biden-Ära, bei dem Banken angeblich mit Senatorin Elizabeth Warren zusammengearbeitet haben, um Konten von Konservativen und der Familie von Donald Trump zu sperren. Für ihn ist das eine Frage der politischen Kontrolle. Es ist einfach zu erkennen, dass die Diskussion um Stablecoins nicht nur eine technische Debatte ist, sondern auch tief in politische Strukturen und Machtverhältnisse verwoben ist. Moreno fordert mehr Wettbewerb und bessere Renditen für die Amerikaner, und es bleibt abzuwarten, wie die gesetzgeberischen Entwicklungen im Kontext der bevorstehenden Zwischenwahlen im November 2026 verlaufen werden.

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Die Unsicherheit über die Regulierung von Stablecoins könnte nicht nur die Krypto-Branche belasten, sondern auch die Finanzstabilität insgesamt gefährden. Es ist ein Balanceakt, den die Gesetzgeber meistern müssen: Innovation fördern und gleichzeitig Bedenken zur Finanzstabilität ernst nehmen. Die Zeit drängt, und wenn nichts passiert, könnte der CLARITY Act erst 2030 in Kraft treten – das wäre eine herbe Enttäuschung für viele, die auf klare Regeln und ein robustes regulatorisches Umfeld hoffen.