Heute ist der 14.05.2026. In der Welt der politischen und wirtschaftlichen Verflechtungen gibt es derzeit kaum ein spannenderes Thema als die Geschäfte der Trump-Söhne, Donald und Eric. Sie sind nicht nur die Söhne des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, sondern auch aktive Investoren in einem Bereich, der in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen hat: der Drohnenindustrie. Während die Welt auf die rüstungs- und technologiepolitischen Entscheidungen der USA blickt, scheinen die beiden Söhne von Trump auf eine Art und Weise von der Politik ihres Vaters zu profitieren, die Fragen aufwirft. Und zwar nicht nur moralische.

Im März 2026 wurde die Powerus Corporation, ein Drohnenhersteller mit Sitz in West Palm Beach, in den Fokus gerückt. Diese Firma hat einen Vertrag mit der US-Air-Force über eine nicht genannte Anzahl von Abfangdrohnen erhalten. Und jetzt kommt’s: Donald Trump Jr. und Eric Trump sind als Investoren an Bord! Das ist nicht das erste Mal, dass die beiden in der Drohnenbranche aktiv werden. Sie haben auch in Unusual Machines und Anduril Industries investiert, was den Eindruck verstärkt, dass sie sich strategisch in einem Markt positionieren, der durch Trumps Politik geformt wird.

Politische Verstrickungen und ethische Bedenken

Die Trump-Administration hat durch die Executive Order 14307, die im Juni 2025 unterzeichnet wurde, US-amerikanischen Drohnen eine Priorität bei der Beschaffung eingeräumt. Gleichzeitig wurde ein Verbot für chinesische Drohnenmodelle und -komponenten verhängt. Das öffnete natürlich Türen für US-Unternehmen, und, oh Wunder, die Trump-Söhne sind mitten im Geschehen. Experten werfen dabei Bedenken hinsichtlich der Integrität von Auftragsvergaben auf. Denn was passiert, wenn die Söhne eines Präsidenten in die Rüstungsindustrie investieren? Ein bisschen wie der Fall Dick Cheney und Halliburton während des Irak-Kriegs – da sind die Alarmglocken nicht weit.

Man muss sich fragen: Wie kann es sein, dass das System der freiwilligen Selbstbeschränkung für Präsidenten nicht auch für deren Familienangehörige gilt? Das führt zu einem beunruhigenden Mangel an Ethikgesetzen und Offenlegungspflichten. Kathleen Clark, eine Expertin für Regierungsethik, hat bereits kritisch angemerkt, dass die Vergabe von Aufträgen möglicherweise von Korruption geprägt ist. Und das ist nicht nur ein leeres Geschwätz. Die Verbindung zwischen dem gemeinsamen Investmentvehikel der Trump-Söhne, American Ventures, und der Trump-nahen Investmentbank Dominari Securities wirft zusätzlich Fragen auf.

Drohnenproduktion und militärische Ambitionen

Die Pläne von Powerus sind ambitioniert: Das Unternehmen plant, ukrainische Drohnentechnologie nachzubauen und hat sich ein Produktionsziel von 10.000 Drohnen pro Monat gesetzt. Das Pentagon hat ein Programm mit dem Namen „Drohnendominanz“ ins Leben gerufen, das mit einem Budget von 1,1 Milliarden Dollar ausgestattet ist. In diesem Zusammenhang ist es auch interessant zu erwähnen, dass Trumps Verteidigungsbudget für das aktuelle Haushaltsjahr bei 1 Billion Dollar liegt, wobei er selbst 1,5 Billionen Dollar fordert. Es ist fast so, als würde er die Rüstungsindustrie als seine persönliche Spielwiese betrachten.

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Die Investitionen von Donald Jr. über den Fonds „1789 Capital“ sind ebenfalls bemerkenswert. Dieser Fonds hat in 25 Unternehmen investiert, viele davon mit dem Ziel, öffentliche Aufträge zu erhalten. Es scheint, als ob die Trump-Söhne nicht nur in der Drohnenproduktion Fuß fassen wollen, sondern auch in der breiteren Verteidigungslandschaft der USA. Und nicht zu vergessen: Eric Trump investierte erst kürzlich in Xtend, einen israelischen Drohnenhersteller. Man fragt sich, wie tief die Verbindungen zu den politischen Entscheidungen gehen.

So ist die Situation eine spannende Mischung aus Politik, Wirtschaft und ethischen Fragestellungen – und sie wird mit Sicherheit nicht die letzte Schlagzeile über die Trump-Familie sein. Die Welt schaut gespannt auf die nächsten Schritte, während die Söhne eines ehemaligen Präsidenten weiterhin im Hintergrund die Fäden ziehen.