Wir leben in einer Zeit, in der sich die Finanzlandschaft rasant verändert. Ständig gibt es neue Möglichkeiten, sein Geld zu vermehren oder auch nur die alteingesessenen Gewohnheiten zu hinterfragen. Ein frischer Wind weht dabei durch die Welt der Dividendenzahlungen, und das ausgerechnet mit Bitcoin im Gepäck! Strive, eine Bitcoin-Treasury-Firma, hat gerade ein spannendes Konzept vorgestellt: tägliche Dividendenzahlungen für ihre Vorzugsaktie SATA. Das bedeutet, dass Anleger an etwa 250 US-Geschäftstagen pro Jahr eine Dividende erhalten können, sofern sie SATA in ihrem Portfolio halten. Das klingt doch einmal nach einer interessanten Alternative, oder?

Stellt euch vor, man könnte durch den Besitz einer Vorzugsaktie quasi täglich profitieren! Die annualisierte Dividende von 13 Prozent schlägt dabei sogar die zwei Ausschüttungen pro Monat von MicroStrategy. Jeff Walton, Chief Risk Officer bei Strive, betont, dass dies eine potenzielle Revolution im Umgang mit Geld darstellen könnte. Und Strive ist kein kleines Unternehmen – mit 19.105 BTC im Wert von 1,28 Milliarden US-Dollar gehört man zu den Top 10 der Bitcoin-Treasuries. Doch was heißt das für die Investoren?

Die Vorzüge der SATA-Aktie

SATA verspricht ein indirektes Bitcoin-Exposure, ohne die übliche Volatilität der Kryptowährung. Das ist ein entscheidender Punkt für viele Anleger, die sich nicht in das wilde Auf und Ab der Kryptomärkte stürzen wollen. Strive ist zudem schuldenfrei und hat keine Margin-Anforderungen – das klingt schon mal sehr stabil. Die Vorzugsaktie könnte in einer Handelsspanne von 99 bis 101 US-Dollar liegen, was die Volatilität minimiert. Im Gegensatz dazu hat die Stammaktie ASST eine heftige Korrektur von 86 Prozent hinter sich und notiert bei 16,7 US-Dollar. Da fragt man sich schon, ob das der richtige Weg ist.

Die Verfügbarkeit von SATA ist derzeit noch eingeschränkt, aber mit steigender Nachfrage könnte sie bald auch den Weg nach Deutschland und Europa finden. Das könnte spannend werden! Vielleicht sehen wir bald einen diversifizierten ETF, der mehrere Bitcoin-nahe Vorzugsaktien bündelt und so für Privatanleger interessant wird. Die Frage ist nur: Ist das wirklich das neue Gold?

Traditionelle Dividenden im Vergleich

Im Gegensatz dazu gibt es die Bitcoin Group, die ganz klassisch jährlich Dividenden ausschüttet, wie man es von deutschen Aktiengesellschaften kennt. Hier gibt es zwar eine hohe Dividendenrendite von 34,0 %, aber die Ausschüttungsquote beträgt nur 27,78 %. Das lässt Raum für künftige Erhöhungen oder Investitionen ins Unternehmenswachstum. Nur, ob das ausreicht, um die Anleger langfristig zu überzeugen, bleibt abzuwarten. Die Dividende erscheint zwar nachhaltig, doch der stagnierende Wachstumstrend von 0,0 % bei den letzten fünf Jahren könnte für potentielle Investoren ein Warnsignal sein.

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Während Bitcoin Group also auf die traditionellen Werte setzt, erfindet Strive das Rad neu. Anleger sollten also gut abwägen, ob sie lieber die verlässliche Dividende der Bitcoin Group oder das innovative Konzept von Strive wählen wollen. Letztendlich könnte das eine spannende Zeit für Investoren werden, die nach neuen Wegen suchen, um ihr Portfolio zu diversifizieren. Vielleicht stehen wir am Anfang einer neuen Ära im Bereich der Dividenden – und das mit einem digitalen Twist!