Heute ist der 12.05.2026 und es brodelt in der politischen Landschaft der USA – insbesondere wenn es um Kryptowährungen geht. Der Ways and Means Committee des Repräsentantenhauses hat für den 14. Mai eine parteiübergreifende Sitzung einberufen, die sich ganz dem Thema Krypto-Steuer widmet. Das Timing könnte nicht entscheidender sein, denn parallel wird auch über den CLARITY Act abgestimmt. Hier mischen sich die Karten, und das nicht zu knapp!

Der Digital Asset PARITY Act, initiiert von Max Miller (R-Ohio) und Steven Horsford (D-Nev.), könnte frischen Wind in die Besteuerung von Kryptowährungen bringen. Konkret zielt dieser Gesetzentwurf darauf ab, die Besteuerung von Staking bis zu fünf Jahre aufzuschieben und Kapitalerträge aus Stablecoin-Zahlungen unter 200 US-Dollar abzuschaffen. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein, oder? Max Miller selbst zeigt sich optimistisch und erwartet, dass das Gesetz bis vor August 2026 vorankommen wird. Am 14. Mai 2026 findet die Sitzung dann hinter verschlossenen Türen statt – ganz schön geheimnisvoll!

Die Details des PARITY Acts

Ein weiterer spannender Punkt: Der PARITY Act schließt die sogenannte „Wash-Sale“-Lücke für digitale Vermögenswerte. Aktuell können Investoren ihre digitalen Assets mit Verlust verkaufen und sie sofort zurückkaufen, um Steuerabzüge geltend zu machen. Zukünftig würden diese Vermögenswerte dann denselben Regeln wie Aktien unterliegen. Das könnte für viele Anleger eine echte Umstellung sein!

Außerdem erlaubt der Gesetzentwurf Minern und Validatoren, Steuern auf ihre Staking-Prämien bis zu fünf Jahre oder bis zum Zeitpunkt des Verkaufs aufzuschieben. Hier wird deutlich, dass die Gesetzgeber versuchen, Reibungsverluste bei der Verwendung von Kryptowährungen für alltägliche Einkäufe zu minimieren. Wenn man bedenkt, dass eine Bestimmung die Kapitalertragsteuer auf Transaktionen unter 200 US-Dollar bei Zahlungen mit Stablecoins aufhebt, dann klingt das wirklich nach einem Schritt in die richtige Richtung.

Ein Blick auf die Regulierung von Kryptowährungen in den USA

Aber wie sieht die allgemeine Landschaft der Krypto-Regulierung in den USA aus? Nun, die ist so vielfältig wie die Kryptowährungen selbst. Wichtige Bundesbehörden wie die SEC, CFTC und IRS beschäftigen sich intensiv mit diesem Thema. Obwohl es nur wenige formelle Vorschriften gibt, erkennen viele Behörden die Bedeutung von Kryptowährungen für die zukünftige Infrastruktur an. Es gibt verschiedene Ansätze auf staatlicher Ebene – von günstigen Vorschriften in Wyoming, wo sogar kryptowährungsorientierte Banken gegründet werden können, bis hin zu restriktiveren Gesetzen in Iowa, die Zahlungen in Kryptowährungen verbieten.

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Ein weiteres Beispiel ist Ohio, wo Steuerzahlungen in Kryptowährungen akzeptiert werden. Colorado hat sogar ein Gesetz verabschiedet, das Kryptowährungen von staatlichen Wertpapiervorschriften ausnimmt. Allerdings gibt es auch mindestens zehn Staaten, die Warnungen vor Investitionen in Kryptowährungen ausgesprochen haben. Man sieht, es ist ein großes Durcheinander, und die Definition von „Kryptowährung“ bleibt oft nebulös. Begriffe wie „virtuelle Währung“ und „Kryptoassets“ werden munter durcheinander verwendet.

Der Weg in die Zukunft

Die Regulierung des Verkaufs von Kryptowährungen wird auch von Faktoren wie dem Howey-Test bestimmt, der festlegt, ob ein Token als Wertpapier gilt. Das zeigt, wie komplex das Thema ist. Währenddessen betrachten die Steuerbehörden Kryptowährungen als Eigentum, was bedeutet, dass Gewinne aus Kryptowährungen versteuert werden müssen. Ein weiterer Punkt, der nicht zu vergessen ist: Das Mining von Kryptowährungen ist in den meisten Bundesstaaten legal, mit wenigen Ausnahmen.

Es bleibt also spannend zu beobachten, wie sich die Gesetzgebung in den kommenden Monaten entwickeln wird. Der 14. Mai könnte ein Datum sein, das in die Geschichtsbücher eingeht – oder auch nicht. Aber eines ist sicher: Die Diskussion um Kryptowährungen wird uns noch lange beschäftigen.