Heute ist der 3.05.2026 und die politische Bühne in den USA wird einmal mehr von einem skandalösen Vorfall erschüttert. James Comey, der ehemalige FBI-Chef, steht im Zentrum einer neuen Kontroverse, die sich um einen Instagram-Post dreht. Ja, genau – Instagram! In einem Post, der im Mai 2025 veröffentlicht wurde, zeigt Comey Muscheln, die die Zahlen „86 47“ bilden. Das ist schon mal ein bisschen schräg, oder? Doch die Sache hat es in sich. Comey wird vorgeworfen, mit diesem Bild eine Morddrohung gegen den ehemaligen Präsidenten Donald Trump verbreitet zu haben. Seine Anhänger haben den Post als Aufruf zu einem Attentat interpretiert. Komisch, wie schnell sich aus einem harmlosen Bild eine so explosive Angelegenheit entwickeln kann.
Der Ausdruck „86“, so erklärt das Wörterbuch Merriam-Webster, kann unter anderem „abweisen“ oder „entfernen“ bedeuten. In der Gastronomie wird er verwendet, wenn etwas ausverkauft ist. Doch in diesem Kontext hat die Anklage eine andere Lesart: Sie sieht die Kombination der Zahlen als ernst gemeinte Absicht, Trump Schaden zuzufügen. Comey selbst bestreitet vehement, dass es sich bei seinem Post um einen Gewaltaufruf handelte. „Ich wollte keine Gewalt propagieren, sondern lediglich eine politische Botschaft senden“, erklärte er nach heftiger Kritik und löschte den Post schließlich. Doch die Wogen sind hoch, und die Anklage ist bereits in vollem Gang.
Die rechtlichen Folgen und die politische Dimension
Jetzt wird es spannend, denn das Justizministerium hat Comey bereits zum zweiten Mal verklagt. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft. Das ist kein Pappenstiel! Todd Blanche, der geschäftsführende Justizminister und früher persönliche Anwalt Trumps, hat zwar keine Details zur Beweisführung bekannt gegeben, aber die Ankläger müssen Comeys böswillige Absicht nachweisen. Das könnte knifflig werden, denn Rechtsexperten glauben, dass die Anklage vor Gericht nicht Bestand haben wird. Immerhin hatte ein Bundesgericht im November eine frühere Anklage gegen Comey abgewiesen.
In einer Videobotschaft hat sich Comey kämpferisch gezeigt und seine Unschuld betont. Politische Beobachter werfen einen Blick auf die Umstände: Trump hatte Comey während seiner ersten Amtszeit gefeuert, und zwar im Zusammenhang mit den Russland-Ermittlungen, die damals für viel Aufregung gesorgt haben. Frustration scheint Trump auch über den langsamen Verlauf der Verfahren gegen seine politischen Gegner zu empfinden. Die ganze Sache hat einen faden Beigeschmack – nicht nur wegen der rechtlichen Aspekte, sondern auch wegen der politischen Dynamik, die hier am Werk ist. Ähnliche Fälle, in denen Zahlenbotschaften folgenlos blieben, werden als Vergleich herangezogen. Da fragt man sich schon, ob das hier vielleicht auch nur ein Sturm im Wasserglas ist.
Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Situation für Comey entwickelt. Eines steht fest: Die politischen Wellen schlagen hoch, und die Gesellschaft ist gespalten. Ob die Muscheln am Strand wirklich das Ende für Comey bedeuten oder ob dies nur ein weiteres Kapitel in einer bereits turbulenten Geschichte ist – die Zeit wird es zeigen.