Heute ist der 1.07.2026. Die Finanzwelt ist in Aufruhr – und das nicht nur wegen der aktuellen Märkte. Donald Trump, der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten, hat im vergangenen Jahr unglaubliche 2,2 Milliarden Dollar verdient. Ein beachtlicher Teil davon, nämlich 1,4 Milliarden Dollar, stammt aus dem Boom der Kryptowährungen. Wenn man bedenkt, dass seine Einnahmen vor der angestrebten Rückkehr ins Weiße Haus 2024 bei 622 Millionen Dollar lagen, wird klar: Trumps Einkünfte haben sich im Vergleich zu seiner Amtszeit mehr als verdreifacht!

Ein Blick in die Finanzerklärung des Ex-Präsidenten zeigt, dass diese auf stolzen 927 Seiten daherkommt – zum Vergleich, die seines Vizepräsidenten J. D. Vance umfasst nur 17 Seiten und listet Einnahmen in Höhe von 7,4 Millionen Dollar aus Tantiemen und Investments auf. Trump hat sich mit seinen Geschäften in der Krypto-Welt und darüber hinaus ein ganz neues finanzielles Standbein aufgebaut. Hunderte Millionen Dollar flossen allein durch den Meme-Coin $TRUMP und digitale Token in seine Kassen.

Krypto als neues Standbein

Es wird nicht nur mit Kryptowährungen gehandelt, sondern Trump hat auch über 500 Millionen Dollar aus seiner Beteiligung an World Liberty Financial generiert, einem Unternehmen, das er zusammen mit seinen Söhnen Eric und Don Jr. sowie Steve Witkoff gegründet hat. Diese Firma hat sich als äußerst lukrativ erwiesen, insbesondere nachdem Trump den Handel mit Digitalwährungen während seiner Präsidentschaft gefördert hat. Rund 635 Millionen Dollar flossen durch Lizenzgebühren für Meme Coins in seine Taschen – eine Menge Geld, die einfach nicht zu ignorieren ist.

Komischerweise stellt sich nun die Frage der Interessenkonflikte. Anna Kelly, Trumps Sprecherin, behauptet, er habe die USA zur „Krypto-Hauptstadt der Welt“ gemacht und dass es keine Interessenkonflikte gebe. Doch Kritiker wie Kedric Payne, der Direktor für Ethik beim Campaign Legal Center, sehen das anders. Gavin Newsom, ein bekannter Kritiker Trumps, bezeichnete ihn gar als „den korruptesten Präsidenten der amerikanischen Geschichte“. Das sind schon heftige Vorwürfe, die im Raum stehen.

Vielfältige Einnahmequellen

Doch das ist noch nicht alles! Trump hat auch durch Klagen gegen Medienunternehmen – mit Einnahmen von mindestens 86,5 Millionen Dollar – kräftig abgeräumt. Darunter sind 24,5 Millionen Dollar von Meta und 16 Millionen Dollar von Paramount und Disney. Auch der Verkauf von Fanartikeln läuft prächtig: Uhren brachten ihm 4,7 Millionen Dollar, für sein Buch „Save America“ kamen 1,9 Millionen Dollar zusammen, und die Trump-Bibel brachte ihm weitere 208.000 Dollar ein. Sogar Sneakers und Parfüm wurden verkauft – insgesamt ein wahrer Geldregen.

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Seine Resorts, wie Mar-a-Lago, haben sich ebenfalls zu einem einträglichen Geschäft entwickelt: Die Einnahmen stiegen von 50 Millionen auf 77 Millionen Dollar, und in seiner Golfanlage Doral kletterten sie von 110 Millionen auf 122 Millionen Dollar. Überall auf der Welt, von Nahost bis Vietnam und Rumänien, hat Trump Immobilienverträge abgeschlossen. Forbes schätzt sein Vermögen derzeit auf 7,6 Milliarden Dollar, was eine fast Verdopplung im Vergleich zu den 3,9 Milliarden Dollar bei seinem Amtsantritt darstellt.

Ein umstrittener Unternehmer

Trump hat sich als ein Unternehmer etabliert, dessen Geschäfte sowohl Bewunderung als auch Besorgnis hervorrufen. Während einige ihm Anerkennung für seine Innovationskraft im Krypto-Bereich zollen, sehen andere in ihm einen Mann, der die Grenzen von Ethik und Moral in der Politik verschiebt. Die US-Regierung weist die Vorwürfe von Interessenkonflikten zurück und betont, dass Trumps Vermögen nicht von ihm selbst verwaltet wird. Doch die Diskussion um die Transparenz seiner Finanzen und die Rolle von Kryptowährungen in seinem Geschäftsleben wird sicherlich weitergehen.

Was bleibt, ist die spannende Frage, wie sich Trumps Geschäfte in der Krypto-Welt entwickeln werden und welche Rolle er im kommenden Präsidentschaftswahlkampf spielen wird. Die Karten sind neu gemischt, und die nächste Runde hat bereits begonnen.