Heute, am 13. Mai 2026, gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt der Kryptowährungen. Charles Schwab hat den direkten Handel mit Bitcoin und Ethereum für ausgewählte Privatkunden in den USA gestartet. Die Ankündigung kam über die Plattform X, und das neue Angebot trägt den klangvollen Namen „Schwab Crypto“. Es ist ein echter Game-Changer, denn bisher konnte man bei Schwab nur indirekt über ETFs und Derivate in die digitale Währung einsteigen. Jetzt kann man Bitcoin und Ethereum direkt über die Schwab-Plattform kaufen und verkaufen – ein echter Fortschritt!

Für berechtigte Retail-Kunden steht der Handel in allen US-Bundesstaaten zur Verfügung, mit Ausnahme von New York und Louisiana. Aber bevor man sich gleich ins Krypto-Abenteuer stürzt, sollte man wissen: Nicht alle Kunden qualifizieren sich automatisch für den Zugang zum Krypto-Handel. Ein separates Krypto-Konto ist notwendig, und die Verwahrung der digitalen Währungen erfolgt durch die Charles Schwab Premier Bank. Handelsausführung und Sub-Custody werden von Paxos übernommen, einem Unternehmen, das sich in der Branche einen Namen gemacht hat. Und, oh ja, pro Trade fallen 75 Basispunkte Gebühren an, was Schwab im Vergleich zu anderen Anbietern wie Fidelity oder Robinhood in eine wettbewerbsfähige Position bringt.

Der schrittweise Rollout und die Zukunft des Krypto-Handels

Der Rollout von Schwab Crypto erfolgt schrittweise – zunächst werden interne Mitarbeiter bedient, dann eine limitierte Gruppe von Kunden, bevor schließlich allen berechtigten Kunden der Zugang gewährt wird. Das Ganze ist in einem Markt angesiedelt, in dem Schwab bereits eine bedeutende Rolle spielt: Rund 12 Billionen US-Dollar verwaltet das Unternehmen und bedient etwa 39 Millionen Kunden. Und das ist nicht alles. Schwab-Kunden halten bereits etwa 20 Prozent der Assets in US-Spot-Krypto-ETPs, was die Bedeutung dieses Schrittes für den traditionellen Finanzsektor unterstreicht.

Ein weiterer Punkt, den man nicht außer Acht lassen sollte: Externe Wallet-Transfers sind nicht möglich. Das bedeutet konkret, dass Kunden keine Bitcoin oder Ethereum von oder zu externen Wallets transferieren können. Auch wenn das einige vielleicht als Nachteil sehen, könnte es für andere eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme darstellen. Zudem sind die Krypto-Bestände bei Schwab nicht durch SIPC oder FDIC geschützt – ein wichtiges Detail für alle, die darüber nachdenken, in den Krypto-Markt einzutauchen.

Regulatorische Veränderungen und der Markt für traditionelle Finanzhäuser

Was Schwab beflügelt hat, sind auch regulatorische Veränderungen. Im Januar 2025 hob die SEC eine Regel auf, die Banken und Brokern vorschrieb, Krypto-Kundenvermögen als Verbindlichkeiten zu behandeln. Im März 2025 klärte die OCC, dass national zugelassene Banken Krypto-Verwahrung und Stablecoin-Dienstleistungen anbieten dürfen, solange entsprechende Risikokontrollen bestehen. Diese Entwicklungen zeigen, dass die US-Regierung sich zunehmend für die Integration von Krypto in den traditionellen Finanzsektor öffnet – und Schwab ist da ganz vorne mit dabei!

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Der CEO von Charles Schwab, Rick Wurster, hat den Start des Krypto-Handels während der Q3 2025 Earnings Call angekündigt, mit dem Ziel, die Einführung im ersten Halbjahr 2026 abzuschließen. Im gleichen Atemzug berichtete Schwab von Nettoneuzuflüssen in Höhe von 134,4 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders interessant: Rund ein Drittel der neuen Kundenkonten werden von Personen unter 28 Jahren eröffnet. Diese Zielgruppe ist offenbar hungrig nach neuen Möglichkeiten und treibt Schwab dazu, in den Krypto-Handel einzusteigen.

Mit Schwab Crypto wird der Krypto-Handel für viele zugänglicher und könnte somit eine neue Ära für die Finanzwelt einleiten. Ob und wann dieser Service nach Europa kommt, bleibt abzuwarten. Aber eines steht fest: Der Trend, dass klassische Finanzhäuser ihre Produktlandschaft erweitern, ist nicht mehr aufzuhalten.