Heute ist der 2.06.2026, und in der Welt der Finanzen tut sich gerade einiges. Besonders interessant ist der jüngste Schritt von Michael Saylor, dem CEO von Strategy. Lange Zeit hat Saylor versprochen, dass das Unternehmen keine Bitcoin verkaufen würde. Doch nun hat Strategy erstmals seit 2022 tatsächlich Bitcoin veräußert. Ein Schritt, der für viele überraschend kam!
Zwischen dem 26. und 31. Mai 2023 wurden 32 Bitcoin verkauft, was einen Erlös von etwa 2,5 Millionen Dollar einbrachte. Das sind durchschnittlich 77.135 Dollar pro Coin – ein ordentliches Sümmchen, wenn man bedenkt, wie volatil der Markt ist. Dieser Verkauf wurde am 1. Juni 2023 in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC bekannt gegeben. Man kann sich nur fragen, was Saylor und sein Team dazu bewogen hat, diese Entscheidung zu treffen, nachdem sie jahrelang an ihrem Bitcoin-Fundament festhielten.
Strategische Wende
Es war nicht der erste Verkauf in der Geschichte von Strategy – der erste fand Ende 2022 statt, als das Unternehmen gleich 704 Bitcoin veräußerte. Die bemerkenswerte Tatsache dabei: Der Erlös aus dem aktuellen Verkauf soll genutzt werden, um Dividenden für Vorzugsaktien, insbesondere der Serie STRC, zu bedienen. Diese Vorzugsaktien haben eine jährliche Ausschüttung von 11,5 Prozent. Ein verlockendes Angebot für Investoren, die auf eine regelmäßige Rückkehr ihrer Investitionen hoffen.
Trotz des Verkaufs hält Strategy weiterhin beeindruckende 843.706 Bitcoin, die einen Gesamtwert von rund 61 Milliarden Dollar haben. Die meisten dieser Coins wurden zu einem durchschnittlichen Preis von 75.699 Dollar erworben, was zu einem Buchverlust von etwa 2,9 Milliarden Dollar führt – das ist ein ganz schöner Brocken! Interessanterweise machen die 32 verkauften Bitcoin weniger als ein Hundertstel Prozent der Bestände des Unternehmens aus. Ein Tropfen auf den heißen Stein oder doch der erste Schritt in eine neue Richtung?
Zukunftsausblick
Auf der Quartalskonferenz im Mai hat Saylor eine strategische Wende angekündigt, um die Bilanz aktiv zu steuern. CEO Phong Le hat ebenfalls betont, dass das Unternehmen weiterhin Bitcoin anhäufen und den Bestand je Aktie steigern möchte. Saylor selbst hat hinzugefügt, dass für jeden verkauften Coin künftig zehn bis zwanzig neue erworben werden sollen. Das klingt nach einer klaren Strategie: Aus einem kleinen Verkauf soll ein massives Wachstum entstehen.
In der Finanzwelt sind solche Entscheidungen nicht ohne Risiko. Doch die Überzeugung, dass Bitcoin weiterhin eine Schlüsselrolle in der Zukunft der Finanzen spielen wird, ist ungebrochen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Strategie langfristig auswirken wird. Die Welt der Kryptowährungen ist nun mal ein wilder Ritt, und wir sind alle gespannt, was Saylor und sein Team als Nächstes auf die Beine stellen werden.