Heute, am 19. Juni 2026, schauen wir auf die turbulente Welt der Krypto-ETFs, die in den letzten Wochen ordentlich durchgeschüttelt wurde. Die Zahlen sprechen Bände: Am 18. Juni verzeichneten Bitcoin-ETFs massive Abflüsse von 90,66 Millionen US-Dollar. Die Hauptursache dafür war der Blackrock IBIT, der sich mit einem Abfluss von 96,66 Millionen US-Dollar nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Auch Vanecks HODL ETF konnte sich nicht wirklich retten und musste einen geringeren Abfluss von 4,44 Millionen US-Dollar hinnehmen. Auf der anderen Seite gab es jedoch einen Lichtblick: Morgan Stanleys MSBT ETF konnte sich über Zuflüsse von 10,43 Millionen US-Dollar freuen. Wer hätte das gedacht?

Das Gesamt-Handelsvolumen der Bitcoin-ETFs lag bei 2,40 Milliarden US-Dollar, während das Nettovermögen auf 78,32 Milliarden US-Dollar fiel. Aber nicht nur die Bitcoin-ETFs hatten es schwer. Auch die Ether-ETFs mussten Abflüsse von 12,77 Millionen US-Dollar hinnehmen, wobei der Blackrock ETHA-Fonds die Hauptlast trug. Auf dem Markt für Solana-ETFs hingegen sah die Situation ganz anders aus: Hier gab es Zuflüsse von 2,99 Millionen US-Dollar, hauptsächlich im BSOL von Bitwise. Das Handelsvolumen der Solana-ETFs betrug 38,30 Millionen US-Dollar, was das Nettovermögen auf 794,01 Millionen US-Dollar hob. Das ist doch mal ein gutes Zeichen!

Die Divergenz im Krypto-ETF-Markt

Im November 2023 wurde eine deutliche Divergenz im Markt für Krypto-ETFs sichtbar. Während die etablierten Bitcoin- und Ethereum-Fonds mit erheblichen Abflüssen kämpften, zogen neue Produkte, die sich auf Solana und XRP konzentrieren, signifikante Kapitalzuflüsse an. In weniger als einem Monat registrierten neu gestartete Altcoin-ETFs über 500 Millionen US-Dollar an Zuflüssen. Die Solana-ETFs, die erst im Oktober gestartet wurden, konnten in nur drei Wochen insgesamt 382,05 Millionen US-Dollar an Zuflüssen anhäufen. Das zeigt, dass die Anleger langsam umdenken und neue Wege suchen.

Der Spot-XRP-ETF von Canary Capital stellte sogar einen Rekord auf: Am ersten Handelstag wurden 250 Millionen US-Dollar bei fast 60 Millionen US-Dollar Handelsvolumen angezogen. Das ist eine Leistung, die Nate Geraci, Mitbegründer des ETF Institute, als die höchste Handelsvolumen am ersten Tag unter über 900 ETF-Starts in diesem Jahr bezeichnete. Und das, obwohl es Skepsis aus der traditionellen Finanzwelt gibt. Aber hey, Krypto-ETFs scheinen die Erwartungen zu übertreffen, trotz der Herausforderungen.

Ein Blick auf die Abflüsse

Die Bitcoin-ETFs verzeichneten in den drei Wochen bis zum 14. November über 3 Milliarden US-Dollar an Bruttoabflüssen. Das sind Zahlen, die einem die Sprache verschlagen! Abflüsse begannen mit 798 Millionen US-Dollar in der Woche bis zum 31. Oktober und setzten sich mit 1,2 Milliarden US-Dollar in der Woche bis zum 7. November fort, gefolgt von weiteren 1,1 Milliarden US-Dollar in der Woche bis zum 14. November. Ethereum-ETFs erlebten ebenfalls eine harte Zeit und mussten einen Abfluss von über 1,2 Milliarden US-Dollar hinnehmen. Insgesamt betrugen die Abflüsse aus Bitcoin- und Ethereum-ETFs 4,2 Milliarden US-Dollar. James Butterfill von CoinShares führt diese Abflüsse auf makroökonomische Bedenken zurück – und das macht nachdenklich.

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Interessanterweise waren die BlackRock-Fonds für etwa 50 % der Abflüsse verantwortlich. IBIT und ETHA haben zusammen über 2 Milliarden US-Dollar verloren. IBIT musste fast 1,4 Milliarden US-Dollar abgeben, während ETHA über 700 Millionen US-Dollar verloren hat. Insbesondere BlackRock’s ETHA hatte mit 421 Millionen US-Dollar den größten wöchentlichen Verlust seit dem Start im Jahr 2024. Trotz dieser düsteren Zahlen gab es jedoch einen kleinen Lichtblick: Die institutionelle Beteiligung an IBIT stieg im dritten Quartal 2025 um 15 %.

Wie es scheint, wird die Krypto-Welt dynamischer denn je. Die Entwicklungen rund um Solana und XRP geben den Anlegern neue Hoffnung, während die traditionellen Bitcoin- und Ethereum-Fonds weiterhin unter dem Druck der Abflüsse stehen. Es bleibt spannend, wie sich diese Trends in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln werden.