Heute ist der 7.06.2026 und Bhutan hat mal wieder für Aufsehen gesorgt. Am 6. Juni hat die Regierung des kleinen, aber feinen Himalaya-Staates 738 Bitcoin verkauft, was einem Wert von etwa 44,88 Millionen US-Dollar entspricht. Das ist nicht irgendwas, das ist ein strategischer Schritt! Der Transfer, wie man so schön sagt, setzt einen Abbau fort, der bereits 2026 begann und die Bitcoin-Bestände des Landes von einst über 13.000 BTC stark reduziert hat. Im Moment stehen sie bei 4.452 BTC. Analysten vermuten, dass Bhutan die Verkäufe nutzt, um das Megaprojekt „Gelephu Mindfulness City“ zu finanzieren – ein ehrgeiziges Vorhaben!

Die staatlichen Transfers liefen über Druk Holding and Investments (DHI), die das Bitcoin-Portfolio des Landes verwaltet. Interessanterweise schürft Bhutan Bitcoin direkt, indem es seine Wasserkraftkapazitäten nutzt, anstatt auf dem offenen Markt zu kaufen. Das ist schon ziemlich clever! Statt den Strom zu verkaufen, wird er gleich für Mining-Farmen genutzt. Laut Arkham Intelligence wurde der jüngste Verkauf von 738 BTC sogar bestätigt. Doch es gibt auch einige Unklarheiten: Ein DHI-Führungskraft hat erklärt, dass er sich nicht an den Verkauf erinnern kann. Komisch, oder?

Ein Blick auf die Bitcoin-Strategie Bhutans

Bhutan gehört zu den größten staatlichen Inhabern von Bitcoin und plant, die Zuweisung für die Gelephu Mindfulness City aufrechtzuerhalten, um die Entwicklung des Landes zu sichern. Der aktuelle Bitcoin-Kurs liegt bei 59.200 US-Dollar, und die Verkäufe werden eher durch den Finanzierungsbedarf als durch einen Vertrauensverlust in Bitcoin getrieben. Das zeigt, dass Bhutan strategisch denkt, auch wenn die Bestände stark gesunken sind.

Das Land ist nicht nur für seine Bitcoin-Aktivitäten bekannt, sondern auch als der weltweit einzige klimaneutrale Staat. Das beeindruckende Wasserkraftprojekt Punatsangchhu-II, das zwischen Indien und Bhutan vereinbart wurde, hat eine Kapazität von 1020 Megawatt. Der Punatsangchhu-Fluss liefert den Strom für die Mining-Farmen. Es ist erstaunlich, wie die Anzahl der Rechenzentren in Bhutan von nur zwei im Jahr 2019 auf mindestens sechs gestiegen ist. Das sind Fortschritte, die beeindrucken!

Krypto-Tourismus und moderne Zahlungsmethoden

Wer hätte gedacht, dass Bhutan auch im Krypto-Tourismus eine so große Rolle spielt? Jährlich besuchen etwa 300.000 Touristen das Land, und sie können dort per Handy, QR-Code oder sogar Bitcoin bezahlen – unterstützt durch das Kryptobezahlsystem Binance Pay. Rund 1.000 Geschäfte in Bhutan sind bereits an Binance Pay angeschlossen. Krypto-Touristen geben übrigens dreimal mehr aus als ihre „normalen“ Kollegen. Das ist ein echter Schub für die bhutanische Wirtschaft!

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Die DHI ist Bhutans größter Staatsfonds und leitet nicht nur das Bitcoin-Mining, sondern hat auch Bitcoin als Wertespeicher, ähnlich wie Gold, bezeichnet. Premier Tshering Tobgay hat betont, dass die Einnahmen aus Bitcoin zur Finanzierung des öffentlichen Dienstes und zur Bereitstellung von Gesundheitsdiensten genutzt werden. Das klingt nach einer soliden Strategie, auch wenn Analysten vor möglichen Risiken warnen. Die Bedenken hinsichtlich der ökologischen Sinnhaftigkeit des Bitcoin-Minings sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen.

Bhutan plant, seine Stromressourcen weiter auszubauen, um die Mining-Aktivitäten zu unterstützen. Das Punatsangchhu-Projekt soll jährlich 20 Milliarden Ngultrum einbringen, und bis Ende Juli sollen zwei weitere Einheiten des Projekts ans Netz gehen. Die Zukunft sieht also spannend aus für Bhutan – ein Land, das sich in der digitalen Finanzwelt behauptet und dabei auf Nachhaltigkeit setzt.