Bitcoin-Bullen zurück im Spiel: Auf zu neuen Höhen trotz schwacher Arbeitsmarktdaten!
Die aktuelle Situation am Bitcoin-Markt hat sich in den letzten Tagen ganz schön gewandelt. Vor nicht allzu langer Zeit schien alles etwas trübe, doch die Bullen haben die Unterstützung bei 60.000 US-Dollar zurückerobert! Was für ein Aufwind! Nun schielt der Bitcoin-Kurs mit großen Augen in Richtung 62.000 US-Dollar. Ein Blick auf den nächsten Widerstandsbereich zeigt uns den Point of Control bei 63.600 US-Dollar. Das könnte spannend werden, oder?
Aber halt! Bevor wir uns zu sehr in Euphorie verlieren, sollten wir die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten im Hinterkopf behalten. Diese fielen nämlich schwächer aus als erwartet – nur 57.000 neue Stellen im Juni, während man mit 110.000 gerechnet hatte. Das sorgt natürlich für ein gewisses Unbehagen, vor allem wenn man bedenkt, dass die Beschäftigungszahlen der Vormonate ebenfalls nach unten korrigiert wurden. Doch hey, das hat seine Vorteile: Schwächere Arbeitsmarktdaten senken die Zinserwartungen, was zu fallenden US-Renditen und einem schwächeren US-Dollar führt. Und genau diese Bedingungen gelten als positiv für Bitcoin und den gesamten Kryptomarkt.
Was bedeutet das für Bitcoin?
Die Rückeroberung der 60.000-US-Dollar-Marke hat ein wichtiges bärisches Signal neutralisiert. Wer hätte das gedacht? Ein nachhaltiger Ausbruch über den Point-of-Control-Bereich könnte den Weg zu neuen Höchstständen ebnen. Das hat schon so manch einen Investor zum Träumen gebracht, vor allem in diesen unsicheren Zeiten.
Für die ganz Neugierigen unter euch: Der Unterschied zwischen Nonfarm-Payrolls und der Haushaltsumfrage betrug im Juni satte 564.000 Jobs. Da fragt man sich schon, was da los ist. Aber, wie gesagt, die positiven Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs sind nicht zu vernachlässigen. Und während wir darüber nachdenken, ist es auch erwähnenswert, dass Bitcoin-ETFs seit ihrer Einführung über 53,7 Milliarden US-Dollar angezogen haben. Das ist keine kleine Summe! In den ersten zwei Augustwochen 2023 gab es Inflows von über 1,5 Milliarden USD. Allerdings folgten auch Kapitalabflüsse, die seit dem 15. August zu beobachten waren. In nur sechs Handelstagen kam es zu Outflows von über 1,19 Milliarden USD. Aber die Abflussdynamik flacht allmählich ab.
Die Aussichten im Detail
Aktuell liegt der Bitcoin-Kurs bei 111.300 US-Dollar, mit einem Rückgang von 3,02 Prozent in den letzten 24 Stunden. Auch auf die Woche gerechnet sieht es mit einem Minus von 3,3 Prozent nicht rosig aus. Aber das könnte sich schnell ändern. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die US-Notenbank im September liegt bei 84 Prozent, im Oktober und Dezember sogar bei 89 bzw. 95 Prozent. Niedrigere Leitzinsen könnten Bitcoin und anderen risikobehafteten Assets neuen Schwung verleihen. Wer weiß, vielleicht sehen wir bald die Zielzonen von 115.600 USD, 117.400 USD und 120.000 USD?
Und während wir über die großen Zahlen sprechen, dürfen wir die Altcoins nicht vergessen. Ethereum, Solana und Cardano verzeichnen Rückgänge von 4,1 Prozent, 4,6 Prozent bzw. 3,8 Prozent. Irgendwie schade, oder? Aber hey, in der Welt der Kryptowährungen kann sich alles im Handumdrehen ändern. Auch ein neues Layer-2-Projekt namens Bitcoin Hyper steht in den Startlöchern, das Bitcoin programmierbar machen und Smart Contracts ermöglichen möchte. Es hat bereits knapp 12 Millionen US-Dollar im Vorverkauf eingesammelt. Das klingt vielversprechend!
Was wird als Nächstes passieren? Die Märkte sind unberechenbar, aber eines ist klar: Die Augen bleiben auf Bitcoin gerichtet. Es bleibt spannend!
