Heute ist der 12. Juni 2026, ein Tag, der in die Finanzgeschichte eingehen könnte. SpaceX, das Unternehmen, das unsere Vorstellungen von Raumfahrt revolutioniert hat, plant seinen Börsengang (IPO) und wird unter dem Ticker $SPCX an der Nasdaq gehandelt. Die geplante Ausgabe von 555,56 Millionen Class-A-Aktien zu einem Preis von 135 USD pro Aktie könnte zu einem gewaltigen Emissionserlös von rund 75 Milliarden USD führen. Damit würde SpaceX auf eine Bewertung von etwa 1,77 Billionen USD kommen – das macht es zum siebtgrößten Unternehmen der USA! Wahnsinn, oder? Das alles übertrifft sogar den Rekord von Saudi Aramco aus 2019 und macht diesen IPO zum größten in der Marktgeschichte.

Was bedeutet das für Privatanleger? Nun, etwa 30 % der öffentlichen Aktien sind für sie reserviert – ein seltener Luxus, denn normalerweise sind es nur 5 bis 10 %. Doch bei stark nachgefragten IPOs haben institutionelle Großinvestoren oft die Nase vorn, also heißt es schnell sein! Und vielleicht sollte man schon jetzt ein Wertpapierdepot bei einem Broker eröffnen, der viele Börsenplatzanbindungen hat, wie ING oder Flatex. Denn ab dem ersten Handelstag wird die SPCX-Aktie über gängige Online-Broker handelbar sein.

Die Starlink-Power

Ein heißes Thema bei SpaceX ist Starlink – das Satelliteninternet, das 2025 rund 61 % des Gesamtumsatzes von 15 bis 16 Milliarden USD ausmachen soll. Die Begeisterung ist groß, denn SpaceX betreibt mittlerweile die größte Satellitenflotte der Welt mit über 10.000 aktiven Satelliten. Wenn alles nach Plan läuft, könnten sogar über 42.000 Satelliten genehmigt werden. Diese Satelliten sind nicht nur für schnelles Internet gedacht, sondern auch für Navigation und Erdbeobachtung. Damit hat SpaceX den richtigen Riecher für zukünftige Geschäftsmodelle!

Die Risiken sind jedoch nicht zu vernachlässigen. Governance-Probleme, die Umsetzung von Starship und die Abhängigkeit von Regierungsaufträgen könnten Schatten auf die strahlende Zukunft werfen. Zudem wird erwartet, dass der Eröffnungskurs über 135 USD liegen könnte, da die Nachfrage das Angebot übersteigt. Hohe Volatilität am ersten Handelstag ist vorprogrammiert – also nicht für schwache Nerven!

Strategien für Investoren

Die Aussicht auf eine baldige Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq-100 könnte institutionelle Käufe ankurbeln. Aber aufgepasst: Am ersten Tag könnte es Verkaufsdruck durch „Friends-and-Family“-Anteile von bis zu 3,75 Milliarden USD geben. Und die Lockup-Fristen für Insider laufen ab Ende Juli stufenweise aus – das könnte die Dynamik am Markt beeinflussen.

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Es gibt auch Möglichkeiten, in spezialisierte Space-ETFs wie den VanEck Space Innovators UCITS ETF oder den ARK Space & Defence Innovation UCITS ETF zu investieren. Diese Fonds beinhalten Unternehmen aus den Bereichen Raumfahrt und Satellitentechnologie, was eine breitere Diversifikation innerhalb der Space Economy ermöglicht. Vielleicht ist das eine Überlegung wert, falls man nicht direkt in der ersten Euphoriephase eines IPOs investieren möchte. Oft ist es klüger, abzuwarten, bis sich der Markt beruhigt hat.

SpaceX selbst hat eine beeindruckende Erfolgsgeschichte vorzuweisen. Nach einem Verlust von 4,94 Milliarden USD im Jahr 2025 bei einem Umsatz von 18,67 Milliarden USD bleibt abzuwarten, wie sich die Bewertung in der Realität entwickeln wird. Analysten äußern Skepsis über die aggressive Bewertung, und trotzdem könnte die Nachfrage nach SpaceX-Aktien beim IPO doppelt so hoch sein wie das Angebot. Es bleibt spannend in der Welt der Raumfahrtaktien!