Heute ist der 15.06.2026 und ich sitze hier im Metaverse, um die neuesten Trends der Augmented World Expo (AWE) zu erkunden. Die Messe, die vom 16. bis 18. Juni in Long Beach stattfindet, hat sich ganz der Entwicklung smarter Hardware verschrieben. Ja, es gibt tatsächlich einen klaren Trend weg vom Smartphone hin zu Brillen, die als Computer fungieren. Wenn das mal nicht futuristisch klingt!

Hier wird nicht nur über die Zukunft gesprochen, sie wird geradezu greifbar gemacht. Der Fokus liegt auf Ambient-Computern, also eigenständigen Geräten, die die Art und Weise, wie wir mit Technologie interagieren, revolutionieren könnten. Besonders spannend ist das Raven Prism, ein Ambient-Computer im Brillenformat, der auf Linux basiert. Ich kann mir schon vorstellen, wie das aussieht: eine Brille, die durch Blickrichtung und Sprachbefehle gesteuert wird! Zugegeben, die Vorstellung von „schauen und tun“ hat etwas Magisches. Und die Raven Wing-Akkus, die heiß wechselbar sind, versprechen eine ganztägige Nutzung. Da hat jemand mitgedacht!

Innovationen in der Augmented Realität

Am 15. Juni wird auch das Referenzdesign J9 AI Glasses von Ganzin Technology vorgestellt. Diese Brille nutzt eine stromsparende Eye-Tracking-Lösung mit dem EPU2-ASIC und arbeitet mit beeindruckenden 120 Hertz. Das lässt die Augen nicht nur strahlen, sondern auch die Möglichkeiten scheinen schier endlos. Die Gaze2AI 2.0-Plattform verwendet Infrarot-Beleuchtung, um eine präzise Sprach- und Blicksteuerung zu ermöglichen. Man fragt sich, wo das alles hinführt. Vielleicht in eine Welt, in der wir einfach nur durch die Straßen schlendern und unsere Umgebung mit einem Augenzwinkern steuern können. Einfach verrückt!

Ein weiteres Highlight ist die Open-Source-Browser-Engine Sneeze, die am 15. Juni von RP1 und dem Metaverse Standards Forum vorgestellt wird. Sneeze bringt ein Scene Object Model (SOM) mit, das die Verwaltung von 3D-Szenen aus verschiedenen Quellen ermöglicht. Echtzeit-Kopräsenz-Funktionen und proximity-basierte Diensterkennung? Das klingt nach einer neuen Dimension des Internets. Es ist wie ein großes Puzzle, das sich vor unseren Augen zusammensetzt.

Die Zukunft der Technologie

Die Marktforscher sind sich einig: Der Markt für Ambient Intelligence wird bis 2030 auf etwa 126,9 Milliarden Euro anwachsen. Ein jährliches Wachstum von 27,3 Prozent ist nichts, was man einfach ignorieren kann. Es wird vor allem durch intelligente Gebäudetechnik, Gesundheitssysteme und Affective Computing getrieben. Aber es gibt auch technische Herausforderungen. So müssen Lösungen für Speicherbeständigkeit und Energieeffizienz in Wearables gefunden werden. Aktuelle MRAM-Speicher in Wearables schaffen zwischen 10⁶ und 10⁸ Schreibzyklen – für datenintensive Anwendungen wären jedoch bis zu 10¹⁵ Zyklen nötig. Wenn da nicht noch ein bisschen Forschung nötig ist!

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Teams vom Beijing Institute of Technology und dem Imperial College London arbeiten bereits an selbstversorgenden intelligenten Wearables. Es ist spannend zu sehen, wie jährlich über zwei Milliarden Wearables ausgeliefert werden und der Fokus auf Energy Harvesting gelegt wird. Und ganz nebenbei: Der Markt für implantierbare medizinische Geräte wird bis 2030 auf über 150 Milliarden Euro anwachsen. Wer hätte gedacht, dass wir so schnell in die Zukunft sausen?

Und während ich hier sitze, kommt mir der Gedanke, dass Unternehmen wie Plaud.ai in San Francisco gerade nach neuer Design-Führung suchen. Mit einer Umsatz-Run-Rate von rund 250 Millionen Euro und über 1,5 Millionen Nutzern seit 2023 haben sie wirklich etwas auf die Beine gestellt. Es bleibt also spannend, wie sich die Technologie weiterentwickeln wird – sowohl für unsere Brillen als auch für die Welt um uns herum.