Da Nang, eine Stadt, die für ihre reiche Geschichte und kulturellen Schätze bekannt ist, hat sich auf den Weg gemacht, ihre Denkmäler und historischen Stätten in die digitale Zukunft zu führen. Mit insgesamt 6 besonderen nationalen Denkmälern, 84 nationalen Denkmälern und 475 Monumenten auf Provinzebene, steht die Stadt vor der Herausforderung, diese Schätze effizient zu verwalten und für die Nachwelt zu bewahren. Es ist eine Mammutaufgabe, die nicht nur die Erhaltung, sondern auch die Digitalisierung dieser kulturellen Erbes umfasst. Die Fragmentierung des Digitalisierungsprozesses zwischen verschiedenen Regionen und Verwaltungseinheiten macht die Sache nicht einfacher. Doch die ersten Schritte sind getan!

Im Mai 2026 ging die erste Website für Kulturstätten im Stadtbezirk Hai Van online, und das auf Basis der beeindruckenden VR360-Technologie. Diese Technologie ist ein echter Game-Changer, denn sie digitalisiert historische Stätten und verbessert die Erlebnisse sowohl für Einheimische als auch für Touristen. Zwölf von fünfzehn städtischen historischen und kulturellen Stätten des Bezirks haben bereits Einzug in dieses System gehalten. Diese Initiative ist nur ein Teil eines größeren Plans, der auch die Verwaltung des Heiligtums My Son umfasst, das seit Ende 2022 an einem Online-Tourismusangebot arbeitet, das auf dem Metaverse basiert. Über 60 Reliquien und rund 200 wichtige Artefakte in My Son wurden bereits digitalisiert. Es wird spannend zu sehen, wie sich das Tourismusangebot dadurch entwickeln wird!

Der Weg zur Digitalisierung

In Hoi An, einer weiteren historischen Stadt, die von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, wartet man sehnsüchtig auf die Genehmigung des Ministeriums für Kultur, Sport und Tourismus, um die Digitalisierung ihrer über 1.360 historischen Stätten voranzutreiben. Vor etwa zehn Jahren wurde ein entsprechendes Projekt vorgeschlagen, doch aufgrund einer Fusion kam es zum Stillstand. Wenn die Genehmigung erteilt wird, könnte das Projekt innerhalb eines Jahres umgesetzt werden. Die Digitalisierung dieser Orte ist von großer Bedeutung – sie sorgt nicht nur für eine effektive Verwaltung und verbesserten Zugang, sondern trägt auch zur touristischen Entwicklung bei.

Ein einheitliches System spezialisierter Software ist für die Integration in städtische und nationale Datensysteme unerlässlich. Der Denkmalschutzbeirat der Stadt hat die Aufgabe übernommen, die Denkmäler zu digitalisieren. Hierbei geht es darum, umfassende Informationen über Architektur, Artefakte und den Zustand der Denkmäler zu sichern. Das Projekt soll zwischen 2026 und 2029 mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 23 Milliarden VND umgesetzt werden. Ehrlich gesagt, ich bin gespannt, ob das alles so reibungslos klappt!

Technologie trifft Kultur

Die Digitalisierung im Denkmalschutz hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Neben der VR360-Technologie kommen auch moderne UAV-Dienstleistungen zum Einsatz. Diese Technologien ermöglichen eine berührungslose 3D-Vermessung und digitale Bestandserfassung. Drohnen mit hochauflösenden Kamerasystemen und LiDAR-Scannern helfen dabei, denkmalgeschützte Bauwerke und ihre Verzierungen präzise zu erfassen. Es ist wirklich beeindruckend, wie diese Technologien die Dokumentation und Katalogisierung von Kulturgut revolutionieren.

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Mit hochauflösenden 3D-Scans können sogar die kleinsten Details von Reliquien erfasst werden. Die Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben, sind schier unendlich. 3D-Modelle und digitale Visualisierungen ermöglichen eine neue Art der Interaktion mit dem historischen Erbe. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie spannend es für Besucher wäre, durch virtuelle 360-Grad-Touren die Stätten zu erkunden, ohne einen Fuß vor die Tür setzen zu müssen.

Ein Blick in die Zukunft

Aber nicht nur in Vietnam passiert Spannendes. In Deutschland wird die ‚Eiserne Hand‘ von Götz von Berlichingen, einer berühmten historischen Figur, 3D-digitalisiert. Diese Initiative, die von der Universität Heidelberg ins Leben gerufen wurde, zeigt, wie wichtig es ist, historische Objekte zu bewahren und zu erforschen. Die Prothese selbst wird in einem kleinen Museum auf Schloss Jagsthausen aufbewahrt und ihre digitale Erfassung könnte helfen, sie besser zu verstehen und zu präsentieren. Es ist faszinierend, wie die Verbindung von Geschichte und Technologie uns neue Perspektiven eröffnet.

Ja, die Digitalisierung von Denkmälern und historischen Stätten ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine kulturelle Mission. Es geht darum, unsere Geschichte zu bewahren, sie lebendig zu halten und gleichzeitig neue Wege zu finden, sie uns und zukünftigen Generationen zugänglich zu machen. Und ich kann es kaum erwarten, was die Zukunft bringen wird!