Die Finanzwelt schläft nie, und das zeigt sich einmal mehr mit der jüngsten Einführung des Grayscale Hyperliquid Staking ETF (HYPG). Dieses neue Exchange-Traded Product (ETP) hat sich sofort einen Namen gemacht, denn es kommt mit der niedrigsten Gebühr unter den US-Konkurrenten daher – nur 0,29 %. Zum Vergleich: 21Shares verlangt 0,30 %, während Bitwise mit einer anfänglichen Gebühr von 0 % und später 0,34 % aufwartet. Ein echter Coup, der den ersten bedeutenden Gebührwettbewerb im Bereich der $HYPE-Investmentprodukte markiert!

Das HYPG wird an der Nasdaq gehandelt und zielt darauf ab, durch Staking zusätzliche Erträge zu generieren. Der Fonds plant, eine Position in $HYPE einzunehmen und sich aktiv am Staking-Prozess des Netzwerks zu beteiligen. Historisch gesehen lag die Staking-Belohnung von $HYPE bei etwa 2,2 % pro Jahr – das klingt nicht nur gut, sondern könnte auch für viele Anleger ein Grund sein, genauer hinzuschauen. Zudem musste Hyperliquid im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 857 Millionen US-Dollar verzeichnen, was die Aufmerksamkeit auf das gesamte Ökosystem lenkt. Dabei werden etwa 99 % der Protokollgebühren für den Rückkauf von Token verwendet – ein cleverer Schachzug!

Der Konkurrenzkampf der ETFs

Drei große Vermögensverwalter haben bereits Spot-ETFs für den HYPE Token beantragt: Bitwise, Grayscale und 21Shares. Während Bitwise seinen Antrag im September 2025 einreichte, folgte Grayscale im März 2026 und 21Shares legte am 14. April 2026 eine zweite Änderung vor. Diese ETFs sollen institutionellen Anlegern den Zugang zu einem regulierten DeFi-Protokolltoken ermöglichen. Jeder Antrag hat seine eigenen Merkmale hinsichtlich Handelsplätzen, Verwahrstellen, Staking-Strukturen und Gebühren.

Der Bitwise ETF (BHYP) wird an der NYSE Arca gelistet, während Grayscale und 21Shares an der Nasdaq ihre Zelte aufschlagen. Interessant ist, dass die NYSE Arca als bevorzugter Handelsplatz für Spot-Krypto-ETFs gilt. Bitwise hebt sich durch Geschwindigkeit und Transparenz bei den Erträgen hervor, während Grayscale auf seine Markenbekanntheit und das Netzwerk bei Finanzberatern setzt. 21Shares bringt internationale Erfahrung und operative Redundanz ins Spiel. Diese Konkurrenz könnte das gesamte Feld aufmischen und den Anlegern einige interessante Optionen bieten.

Die Rolle des Stakings und die Marktentwicklung

Staking im ETF könnte das frei handelbare Angebot von HYPE reduzieren – ein Aspekt, der sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringen kann. Während in den USA Staking-Optionen in Krypto-ETFs noch nicht erlaubt sind, sieht es in der EU anders aus. Dort dürfen ETPs zwar keine Ausschüttungen vornehmen, aber die Möglichkeiten für Anleger sind vielfältig und spannend. Die Genehmigung eines ETFs könnte nicht nur den Weg für weitere Protokolltoken ebnen, sondern auch das Interesse an Kryptowährungen weiter anfachen.

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In der Zwischenzeit scheint der Markt für Krypto-ETFs in den USA immer attraktiver zu werden. Die günstigen regulatorischen Bedingungen und die Entscheidung der US-Regierung, beschlagnahmte Bitcoin zu behalten, spielen eine wesentliche Rolle. Analysten erwarten, dass bald auch Altcoins wie Solana und Avalanche in den USA als ETFs zugelassen werden. Das würde den Krypto-Markt weiter diversifizieren und neuen Schwung in die Branche bringen.

21Shares, ein international tätiger Schweizer Krypto-ETP-Anbieter, stellt sich in den USA durch Flexibilität und Innovationsgeist auf. Deutschland, die Schweiz und Italien sind die drei wichtigsten Märkte in Europa für das Unternehmen. Während Bitcoin und Ethereum nach wie vor die dominierenden Kräfte im Krypto-Markt sind, bringen auch andere Coins technologische Innovationen mit, die es wert sind, betrachtet zu werden. Die Zukunft der Kryptowährungen scheint spannend und voller Möglichkeiten – die nächsten Schritte werden mit Spannung erwartet, insbesondere im Hinblick auf die Entscheidungen der SEC und die Entwicklungen im Staking-Bereich.