Heute ist der 9.06.2026, und es gibt viel Aufregung um den Digital Asset Market Clarity Act, besser bekannt als der CLARITY Act. Wenn man sich die Schätzungen auf Polymarket anschaut, sieht man, dass Investoren die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Gesetz bis 2026 verabschiedet wird, auf gerade einmal 47 % sinken. Man mag sich fragen, was da los ist. Klar, es gibt viele Diskussionen im Weißen Haus, wo die Mitarbeiter sich mit Strafverfolgungsbehörden zusammensetzen, um die letzten offenen Fragen zu klären. Ethik und die Gefahr der illegalen Finanzierung sind dabei die großen Streitpunkte.
Die Unterstützung für den CLARITY Act ist nicht gerade überwältigend. Am 14. Mai stimmte der Bankenausschuss des Senats mit 15 zu 9 für das Gesetz – immerhin zwei Stimmen von Demokraten waren dabei. Aber um im ganzen Senat durchzukommen, werden 60 Stimmen benötigt. Das ist schon eine ganz andere Liga. Alex Thorn von Galaxy Research hat die Wahrscheinlichkeit einer Annahme von 75 % auf 60 % gesenkt, was die Sache nicht einfacher macht. Es wird immer klarer, dass das Zeitfenster für eine Abstimmung vor der Sommerpause schmaler wird, und das könnte ernsthafte Auswirkungen auf die Verabschiedung des Gesetzes haben.
Die zentrale Blockade
Ein entscheidendes Treffen steht bevor. Am Mittwoch sollen Regierungsmitarbeiter mit den Strafverfolgungsbehörden im Weißen Haus zusammentreffen, um über Schutzmaßnahmen für Entwickler aus dem Blockchain Regulatory Certainty Act (BRCA) zu sprechen. Kritiker äußern Bedenken, dass diese Regelungen die Bekämpfung von Geldwäsche und illegaler Finanzierung erschweren könnten. Das ist natürlich ein heißes Eisen! Mehrere Demokraten haben klargemacht, dass sie ihre Unterstützung für den CLARITY Act nur dann geben, wenn die Bedenken der Strafverfolgungsbehörden ernsthaft berücksichtigt werden. Die Senatorin Angela Alsobrooks hat sogar ihre Zustimmung zur Abstimmung im Plenum zurückgehalten, bis die offenen Fragen und vor allem die Ethik-Regelungen geklärt sind.
Die Lage wird von über 200 Unternehmen und Gruppen beobachtet, die sich in einem Brief an die Senatsführung gewandt haben, um eine zügige Vorlage des Gesetzes zu fordern. Zu den Unterzeichnern gehören namhafte Organisationen wie die Blockchain Association, Stand With Crypto, der Crypto Council for Innovation und die Digital Chamber. Es ist ein klarer Aufruf zur Handlung, und die Zeit drängt.
Was kommt als Nächstes?
Das Treffen am Mittwoch könnte der entscheidende Moment sein, um die Blockade vor der Sommerpause zu lösen. Die Dynamik, die sich hier aufbaut, wird sowohl von den Unternehmen als auch von den politischen Entscheidungsträgern genau verfolgt. Wenn es den Verhandlern gelingt, zu einer Einigung zu kommen, könnte das weitreichende Folgen haben – nicht nur für den CLARITY Act, sondern auch für die gesamte Blockchain- und Krypto-Industrie in den USA.
Was wir jetzt brauchen, ist ein bisschen Optimismus und Entschlossenheit. Vielleicht wird das Gesetz trotz aller Widrigkeiten doch noch Realität. Die kommenden Tage sind entscheidend, und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln werden.